Aktuelles

Aktuelle Themen und wichtige Termine – für Sie zusammengestellt

Freitag, 3. Juli 2020

Corona-Erwerbsersatz für Selbständigerwerbende wird bis 16.9.2020 verlängert und die Anspruchsberechtigten erweitert

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. Juli 2020 beschlossen, dass der Anspruch der direkt oder indirekt von Massnahmen gegen das Corona-Virus betroffenen Selbständigerwerbenden auf Corona-Erwerbsersatz bis zum 16. September verlängert wird und zusätzlich die in ihrer eigenen Firma angestellten Personen im Veranstaltungsbereich, die sich in einer Härtefallsituation befinden, neu ebenfalls Corona-Erwerbsersatz beanspruchen können. Damit trägt er dem Umstand Rechnung, dass viele Betriebe ihre Tätigkeit noch nicht oder noch nicht vollständig aufnehmen können, obwohl die Massnahmen gegen die Corona-Pandemie ganz oder teilweise aufgehoben wurden.
 
Seit dem 6. Juni sind keine Betriebsschliessungen mehr in Kraft und das Verbot von Veranstaltungen wurde schrittweise gelockert. Gegenwärtig sind nur noch Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen landesweit verboten. Selbständigerwerbende, die davon betroffen sind, haben gegenwärtig noch Anspruch auf den Corona-Erwerbsersatz. Für alle anderen ist dieser Anspruch am 16. Mai oder Anfang Juni ausgelaufen. Obwohl die Einschränkungen gelockert wurden, leiden immer noch viele Betriebe unter Einbussen. Unter diesen Umständen erachtet es der Bundesrat als gerechtfertigt, diesen Selbständigerwerbenden weiterhin zu helfen. Die Betroffenen brauchen keine besonderen Schritte zu unternehmen, die AHV-Ausgleichskassen nehmen die Auszahlung ihres Corona-Erwerbsersatzes wieder auf.
 
Der Bundesrat hat zudem beschlossen, den Kreis der Berechtigten zu erweitern, die diesen Erwerbsersatz beanspruchen können. Die Inhaber von AG oder GmbH, die in ihrer eigenen Firma angestellt sind und im Veranstaltungsbereich arbeiten, erhalten die Leistung ebenfalls. Seit dem 1. Juni 2020 haben sie keinen Anspruch mehr auf die Kurzarbeitsentschädigung der Arbeitslosenversicherung, obwohl der Veranstaltungsbereich weiterhin stark von der Covid-19-Krise betroffen ist. Diese Personen werden nun gleich behandelt wie die indirekt von den Massnahmen gegen das Corona-Virus betroffenen Selbständigerwerbenden. Die Einrichtung dieser neuen Leistung wird einige Wochen in Anspruch nehmen. Den Berechtigten wird empfohlen bis Mitte Juli zu warten, bevor sie ihren Anspruch bei ihrer AHV-Ausgleichskasse anmelden.
Freitag, 3. Juli 2020

Kurzarbeitsentschädigung: Verlängerung der Bezugsdauer auf 18 Monate

Der Bundesrat hat am 1. Juli 2020 die Höchstbezugsdauer von Kurzarbeitsentschädigung (KAE) von zwölf auf achtzehn Monate verlängert. Zudem gilt eine Karenzfrist von einem Tag. Diese Verordnungsänderung tritt am 1. September 2020 in Kraft und gilt bis am 31. Dezember 2021.
 
Durch die Verlängerung dieser Höchstbezugsdauer auf achtzehn Monate per 1. September 2020 haben die betroffenen Unternehmen die Möglichkeit, für ihre Beschäftigten weiterhin von der Unterstützung der KAE zu profitieren.
 
Der Bundesrat hat weiter eine vom Arbeitgeber zu tragende Karenzfrist von einem Tag vorgesehen. Zudem hat er die Berücksichtigung von Überstunden vor dem KAE wiedereingeführt. Diese Änderungen treten ebenfalls am 1. September 2020 in Kraft. Damit tritt zu diesem Zeitpunkt wieder weitgehend das normale Verfahren zum Bezug von KAE in Kraft, wie es bis zum 1. März 2020 vollzogen worden war.
 
Bis Ende August 2020 können Unternehmen während maximal zwölf Monaten innerhalb von zwei Jahren Kurzarbeitsentschädigung (KAE) geltend machen. Um einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken, hat der Bundesrat deshalb die Verlängerung der Höchstbezugsdauer von Kurzarbeitsentschädigung beschlossen.
Mittwoch, 1. Juli 2020

MWST online abrechnen wird Standard

Im Juni 2018 hatte die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) angekündigt, dass die MWST-Abrechnung bald nur noch online eingereicht werden kann. Nun findet im kommenden Jahr der angekündigte Wechsel von der Papierabrechnung zur Onlineabrechnung statt. Die Steuerpflichtigen werden deshalb künftig aufgefordert, die MWST nur noch online zu deklarieren.
 
Um die Onlineabrechnung zu vereinfachen, wird ab dem 1. Januar 2021 neben der bereits bestehenden Vollversion „ESTV SuisseTax“ noch die Möglichkeit der neuen Dienstleistung „MWST Abrechnung easy“ zur Verfügung stehen.
 
Nach Einführung von «MWST Abrechnung easy» wird die Papierabrechnung nur noch auf Bestellung erhältlich sein. Das Bestellformular dazu erhalten Sie mit der Abrechnungsaufforderung. Die Einführung von «MWST Abrechnung easy» auf den 1. Januar 2021 kann sich aufgrund der Coronavirus-Pandemie jedoch verzögern.
 
Wir werden daher, wo bisher noch nicht erfolgt, Ihre Abrechnung spätestens ab dem 1. Januar 2021 umstellen.
Donnerstag, 28. Mai 2020

«Notlage» im Kanton Basel-Landschaft per 31. Mai 2020 aufgehoben

Der Regierungsrat hebt per 31. Mai 2020 für den Kanton Basel-Landschaft die «Notlage» auf. Mit dem Rückgang der Neuinfektionen und nach verschiedenen Beschlüssen des Bundesrats zur Lockerung der Corona-Massnahmen sind die Voraussetzungen für eine Weiterführung der «Notlage» für den Kanton Basel-Landschaft nicht mehr gegeben, weshalb der Regierungsrat diese per Ende Mai aufhebt. Auf den gleichen Zeitpunkt hin wird der kantonale Pandemieplan deaktiviert.
 
Mit der Öffnung der Wirtschaft und dem schrittweisen Ausstieg des Bundesrats aus den notrechtlichen Unterstützungsmassnahmen beendet auch der Regierungsrat das Massnahmenpaket zur Unterstützung der Baselbieter Wirtschaft. Die Corona-Notverordnung I und «Soforthilfen für die Wirtschaft» werden somit per 31. Mai 2020 aufgehoben. Gesuche um Soforthilfebeiträge müssen bis spätestens am 31. Mai 2020 bei der Standortförderung eingereicht werden, damit sie noch bearbeitet werden können. Unvollständig oder an einem späteren Datum eingereichte Gesuche können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei den Unterstützungsbeiträgen an Lehrbetriebe erfolgt die letzte Zahlung im Mai und für den Monat Mai. Danach können keine weiteren Beiträge mehr ausbezahlt werden.
 
Medienmitteilung vom 26.05.2020
Montag, 25. Mai 2020

Schrittweiser Ausstieg aus den COVID-Massnahmen

Der Bundesrat hat am 20.05.2020 den schrittweisen Ausstieg aus den COVID-Massnahmen beschlossen.
 
Diese dienten der Abschwächung negativer Auswirkungen auf Arbeitnehmende infolge der behördlichen Verbote und Anordnungen im Rahmen der ausserordentlichen Lage gemäss Epidemiengesetz. Sie haben dazu beigetragen, Arbeitsplätze und Einkommen zu erhalten und den betroffenen Betrieben unbürokratisch und so rasch wie möglich Zahlungen zu gewährleisten. Ebenso wurden die kantonalen Durchführungsstellen der Arbeitslosenversicherung administrativ entlastet.
 
Die notrechtlich verordneten Massnahmen werden in Abstimmung mit den Lockerungsetappen zur Öffnung der Wirtschaft schrittweise wie folgt aufgehoben:
 
  • Für Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung sowie mitarbeitende Ehegatten oder eingetragene Partner und Partnerinnen entfällt der ausserordentliche Anspruch auf Kurzarbeit auf Ende Mai. Dies entspricht ungefähr dem Ende der COVID-Massnahmen für Erwerbsausfälle für direkt oder indirekt betroffene Selbständigerwerbende, die am 16. Mai aufgehoben wurden.
  • Zum gleichen Zeitpunkt erlischt auch der Anspruch auf Kurzarbeit für Lernende. Im Vordergrund steht hier eine möglichst rasche Fortsetzung der Ausbildung.
  • Weiter wird auch die Voranmeldefrist wieder eingeführt. Diese wurde aufgehoben, da die verordneten Einschränkungen für Unternehmen nicht vorhersehbar waren. Unterdessen sind die bundesrätlichen Massnahmen bekannt und deren Auswirkungen auf die Betriebe besser einschätzbar. Für die Unternehmen ist es somit möglich, die Voranmeldung unter Einhaltung der Voranmeldefrist vorzunehmen. Unternehmen, für welche Kurzarbeit bereits bewilligt wurde, müssen aufgrund dieser Anpassung kein neues Gesuch einreichen.
 
Die übrigen notrechtlichen Massnahmen enden wie vorgesehen per 31. August 2020 mit dem Ablauf der Verordnung über Massnahmen im Bereich der Arbeitslosenversicherung im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19). Es bleibt den Unternehmen weiterhin möglich, aufgrund des Coronavirus das Instrument der Kurzarbeit zu nutzen, um Arbeitsplätze zu erhalten.
 
Medienmitteilung vom 20.05.2020
Donnerstag, 23. April 2020

Kanton Baselland erweitert Soforthilfe für indirekt Betroffene

Der Regierungsrat weitet die nicht rückzahlbare Soforthilfe aus. Neu erhalten auch Unternehmungen einen Pauschalbetrag, die indirekt von den behördlichen Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie betroffen sind. Der Kreis der neu Bezugsberechtigten entspricht dabei den Härtefällen gemäss der Regelung auf Bundesebene. Als Härtefall definiert der Bundesrat selbständig Erwerbende, deren AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen höher ist als 10’000 Franken, aber 90’000 Franken nicht übersteigt.
 
Indirekt betroffene selbständig Erwerbende, die gemäss der am 16. April 2020 angepassten COVID-19-Verordnung neu ebenfalls Anspruch auf Erwerbsersatz des Bundes haben, können beim Kanton pauschal 3'000 Franken an nicht rückzahlbarer Soforthilfe beantragen. Die Abwicklung der Gesuche erfolgt analog der bisherigen Soforthilfe. Hierzu verweisen wir auf unsere Mitteilung sowie den Link vom 09.04.2020
 
Medienmitteilung vom 22.04.2020
Montag, 20. April 2020

Bundesrat weitet den Erwerbsersatz-Anspruch auf Härtefälle aus

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 16. April 2020 beschlossen, den Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz auszuweiten. Eine Entschädigung erhalten neu auch die Selbständigerwerbenden, die nur indirekt von den behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind, weil sie zwar weiterarbeiten dürfen, aber wegen den Massnahmen weniger oder keine Arbeit mehr haben, wie beispielsweise Taxifahrer.
 
Durch die behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus sind zahlreiche Selbständigerwerbende mit Erwerbseinbussen konfrontiert, obwohl ihre Erwerbstätigkeit nicht verboten ist. Die bisher beschlossenen Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Bekämpfung des Coronavirus enthalten für sie keinen Ausgleich, was zu existenziellen Schwierigkeiten führen kann. Um Härtefälle zu vermeiden, weitet der Bundesrat den Corona-Erwerbsersatz auf Selbständigerwerbende aus, die nicht direkt von Betriebsschliessungen oder vom Veranstaltungsverbot betroffen sind. Voraussetzung ist, dass ihr AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen höher ist als 10 000 Franken, aber 90 000 Franken nicht übersteigt.
 
Die Entschädigung ist, wie die bereits bestehende Corona-Erwerbsausfallentschädigung, auf 196 Franken pro Tag, also auf 5'880 Franken pro Monat begrenzt. Der Anspruch entsteht rückwirkend ab dem 1. Tag des Erwerbseinbruchs, frühestens ab dem 17.3.2020, und endet nach zwei Monaten, spätestens aber mit der Aufhebung der Massnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie. Die Ausgleichskassen können unrechtmässig bezogene Leistungen zurückfordern. Das Formular soll ab Montag, 20. April zur Verfügung stehen.
 
Medienmitteilung vom 16.04.2020
Donnerstag, 9. April 2020

Massnahmenpaket mit Soforthilfe für Selbständigerwerbende im Kanton Baselland

Der Kanton Baselland hat am 02.04.2020 das Massnahmenpaket zur Unterstützung der Baselbieter Unternehmen bestätigt und in Kraft gesetzt.
 
Soforthilfe können beantragen:
  1. Juristische Personen, die zum Bezug von Kurzarbeitsentschädigung aufgrund von COVID-19 berechtigt sind;
  2. Selbständigerwerbende im Sinne von Art. 12 ATSG, die aufgrund einer Massnahme nach Art. 6 Abs. 1 und 2 der COVID-19-Verordnung 2 des Bundesrats vom 13. März 2020 einen Erwerbsausfall erleiden.
Die Soforthilfe setzt sich aus einem fixen Beitrag von 7'500 Franken sowie einem variablen Beitrag von 250 Franken pro im Unternehmen arbeitende Person zusammen. Maximal werden pro Unternehmen 10'000 Franken ausbezahlt. Diese kantonalen Soforthilfen müssen nicht zurückbezahlt werden.
 
Ausserdem werden Lehrbetriebe, die sich in Kurzarbeit befinden, mit einem Pauschalbetrag pro Lernenden unterstützt. Der Bund hat bereits die Entschädigung für Kurzarbeit auf Lernende ausgeweitet. Mit dem kantonalen Betrag von monatlich 450 Franken pro Lernenden werden Betriebe mit Kurzarbeit von nicht gedeckten Lohnkosten sowie von Kosten für überbetriebliche Kurse entlastet.
 
Mit dem folgenden Link gelangen Sie zu den detaillierten Informationen und dem Gesuchsformular.
Donnerstag, 9. April 2020

Sofortmassnahmen des Kantons Basel-Stadt zur Unterstützung der selbständig Erwerbenden

Der Kanton Basel-Stadt am 31.03.2020 beschlossen, mit Wirkung ab dem 01.04.2020 Entschädigungen an Selbständige auszurichten, welche nicht die vom Bund vorgegebenen Kriterien für Erwerbsersatzleistungen erfüllen, die aber auch wegen der Corona-Krise nachweislich einen namhaften Einbruch bei den Einnahmen erlitten haben bzw. weiterhin erleiden. Die Unterstützung gilt zunächst bis zum 31.05.2020.
 
Der Antrag ist beim Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt des Kantons Basel-Stadt zu stellen.
 
Mit dem folgenden Link gelangen Sie direkt zum Antragsformular und der E-Mail-Adresse für die Einreichung:
 
Sofern wir Sie mit bestimmten Angaben unterstützen können, melden Sie sich gerne.
Dienstag, 24. März 2020

Informationen zum Massnahmenpaket des Bundesrats zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen

Liebe Mandantinnen und Mandanten
 
Wir erleben gerade enorm herausfordernde Zeiten. Alles ist plötzlich in Frage gestellt. Viele Lieferketten in der ganzen Welt sind unterbrochen. Auch in unserem Land sind drastische Maßnahmen ergriffen worden. Zahlreiche Betriebe und Behörden fahren aktuell ihren Geschäftsbetrieb herunter oder wurden gar zur Schließung gezwungen. Wie und wann dies endet, ist gegenwärtig völlig offen.
 
Wir versuchen, so lange wie eben möglich und erlaubt für all unsere Mandaten Ansprechpartner zu bleiben. Um die Infektionsgefahr möglichst klein zu halten, werden wir bis auf weiteres lediglich Telefontermine anbieten, um die wichtigen Fragen für Sie klären zu können.
 
Lediglich zur Abgabe von Unterlagen in größeren Taschen oder Ordnern bleibt unser Empfang noch geöffnet. Weitere Termine bzw. Besuche sollen bis auf weiteres vermieden werden.
 
Der Bundesrat hat am 20. März 2020 zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus ergänzend zu den bisher bereits beschlossenen Massnahmen ein weiteres umfassendes Massnahmenpaket beschlossen. Ziel der auf verschiedene Zielgruppen ausgerichteten Massnahmen ist, die Beschäftigung zu erhalten, Löhne zu sichern und Selbständige aufzufangen. Auch im Kultur- und Sportbereich wurden Massnahmen ergriffen, um Konkurse zu verhindern und einschneidende finanziellen Folgen abzufedern. Mit den neuen Massnahmen sollen Härtefälle soweit wie möglich vermieden und die betroffenen Personen und Branchen im Bedarfsfall möglichst unbürokratisch, gezielt und rasch unterstützt werden.
 
Die wichtigsten Massnahmen haben wir Ihnen in der Anlage zusammengefasst, damit Sie auch die für Ihre Situation passende Unterstützungen finden können. Diese Massnahmen werden sicherlich noch weiter ausgebaut und präzisiert. 
 
Natürlich unterstützen wir Sie gerne, wo immer wir können.
 
Wir wünschen Ihnen weiterhin gutes Durchhalten und dass Sie gesund bleiben!
 
Ihr Team der

Vitan Treuhand GmbH

Dienstag, 18. Februar 2020

Wir ziehen um!

Sehr geehrte Damen und Herren
 
Ab dem 25. Februar 2020 dürfen wir Sie in unserem neuen und grösseren Büro begrüssen.
Unsere neue Anschrift lautet dann:
 
VITAN Treuhand GmbH
Lörracherstrasse 60
4125 Riehen
 
Sie sehen, es ändert sich nur die Hausnummer. Wir hatten das Glück, direkt im Nebengebäude unseres bisherigen Standorts schöne und helle Räumlichkeiten zu finden, die uns ein kontinuierliches Wachstum, die künftige Weiterentwicklung sowie ein angenehmeres Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiter ermöglichen.
 
Bitte berücksichtigen Sie unsere neue Anschrift für den künftigen Schriftverkehr mit uns. An den sonstigen Kontaktmöglichkeiten ändert sich für Sie nichts. Telefonisch, per E-Mail und Fax sind wir unter den bestehenden Nummern und Adressen für Sie erreichbar.
 
Lediglich während des Umzugs wird unsere Erreichbarkeit kurzzeitig eingeschränkt sein, da wir unsere Telefonanlage und Netzwerk-Komponenten umziehen müssen. Vom 20. Februar bis zum 25. Februar werden wir daher nur dringende Anfragen bearbeiten. Am 24./25. Februar besteht nur eine eingeschränkte telefonische Erreichbarkeit.
 
Wir freuen uns sehr auf die neuen Räumlichkeiten und darauf, Sie bei der nächsten Gelegenheit dort zu begrüssen.
 
Ihr Team der

Vitan Treuhand GmbH

Donnerstag, 16. Januar 2020

Online-Rückforderungsantrag der Verrechnungssteuer für Deutschland

Für Rückerstattungsanträge der schweizerischen Verrechnungssteuer durch in Deutschland ansässige Personen steht ab dem 31. Januar 2020 eine Online-Applikation der Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) zur Verfügung.

 

Die Applikation steht auf der Webseite der ESTV (www.estv.admin.ch) zur Verfügung. Sie gilt für Rückerstattungsanträge aus Deutschland auf Erträgen mit Fälligkeiten ab dem 1. Januar 2020 und ersetzt das Formular 85. Dieses Formular ist nur noch für Rückerstattungsanträge auf Erträgen mit Fälligkeit bis 31. Dezember 2019 gültig.

 

Die Applikation reduziert die Fehlerquellen beim Einreichen und beschleunigt die Rückerstattung. Sie kann auch von dafür delegierten Treuhändern und Banken genutzt werden. Nach einmaliger Registrierung lassen sich der Rückerstattungsantrag elektronisch erfassen und Beilagen direkt hochladen.

 

Aus rechtlichen Gründen ist es weiterhin erforderlich, den Antrag auszudrucken und durch das zuständige deutsche Finanzamt unterzeichnen zu lassen. Der unterzeichnete Antrag muss der ESTV per Post zugestellt werden. Die mittels Online-Applikation erfassten Anträge gelten erst dann als eingereicht, wenn der ausgedruckte Antrag rechtsgültig unterzeichnet und fristgerecht bei der ESTV eingetroffen ist.
Mittwoch, 11. Dezember 2019

ESTV publiziert Kreisschreiben 48 «Verwirkung des Anspruchs von natürlichen Personen auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer gemäss Artikel 23 VStG»

Am 4. Dezember 2019 hat die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) das Kreisschreiben 48 betreffend die Verwirkung des Rückerstattungsanspruchs der Verrechnungssteuer von natürlichen Personen publiziert.

 

Gemäss dem Kreisschreiben gilt die Deklarationspflicht (Voraussetzung für Rückerstattung der Verrechnungssteuer) auch dann als erfüllt, wenn die der Verrechnungssteuer unterliegenden Einkünfte zwar nicht in der Steuererklärung, sondern nachträglich in einem noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Veranlagungs-, Revisions- oder Nachsteuerverfahren durch die steuerpflichtige Person deklariert oder von der zuständigen Steuerbehörde aus eigener Feststellung zu den Einkünften oder zum Vermögen hinzugerechnet werden (Art. 23 Abs. 2 VStG). Voraussetzung dafür ist, dass die Deklaration der Steuerfaktoren lediglich fahrlässig unterlassen worden ist.

 

Das neue Kreisschreiben definiert den Begriff der Fahrlässigkeit als pflichtwidrige Unvorsichtigkeit unter Berücksichtigung der Umstände und den persönlichen Verhältnissen (Bildung, Erfahrung, Intellekt). Sofern die fahrlässige Nicht-Deklaration aus den Akten erkennbar ist, gewährt die Steuerbehörde die Rückerstattung ohne weitere Überprüfung. Ansonsten muss die steuerpflichtige Person darlegen oder zumindest glaubhaft machen, dass die Unterlassung fahrlässig war. Der Untergang des Rückerstattungsanspruches nach 3 Kalenderjahren (Art. 32 Abs. 1 VStG) sowie die neue 60-tätige Frist nach Art. 32. Abs. 2 VStG kommen weiterhin unverändert zur Anwendung. Der neu eingefügte Absatz 2 des Art. 23 VStG kann auch bei Veranlagungen nach pflichtgemässen Ermessen zur Anwendung kommen. Zuletzt ist das Meldeverfahren mit Art. 23 Abs. 2 VStG nicht ausgeschlossen, wenn sämtliche übrige Voraussetzungen erfüllt sind.

 

Der neue Absatz 2 des Artikels 23 VStG ist anwendbar für Ansprüche seit 1. Januar 2014, über die noch nicht rechtskräftig entscheiden worden ist (Art. 70d VStG). Das Kreisschreiben Nr. 40 gilt weiterhin für Fälle, die unter das alte Recht fallen.

 

Das Kreisschreiben ist hier abrufbar.

Montag, 4. November 2019

Höhere AHV-Beiträge auf dem Lohn ab 1. Januar 2020

Am 19. Mai 2019 hat die Schweizer Stimmbevölkerung das Bundesgesetz über die Steuer­reform und die AHV-Finanzierung (STAF) angenommen. Diesestritt nach Bundesratsbeschluss am 1. Januar 2020 in Kraft. Ab diesem Datum fliessen zusätzlich rund CHF 2 Milliarden pro Jahr in die AHV, wovon CHF 800 Mio. aus der Bundeskasse stammen, den Rest finanzieren Unternehmen und Versicherte über höhere Beiträge.


Die neuen Beitragssätze ab 1. Januar 2020 wurden wie folgt festgesetzt:

 

 
Arbeitgeber
Arbeitnehmer
Total
AHV neu
bisher 
4.35%
4.2%
4.35%
4.2%
8.7%
8.4%
IV
0.7%
0.7%
1.4%
EO
0.225%
0.225%
0.45%
Total AHV/IV/EO neu
bisher 
5.275%
5.125%
5.275%
5.125%
10.55%
10.25%

 

Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige
Für Selbständigerwerbende gelten ab 2020 abgestufte AHV/IV/EO-Beitragssätze von 5,344 bis 9,95 Prozent (bisher 5,196 bis 9,65 Prozent).
Der Mindestbeitrag AHV/IV/EO steigt von CHF 482.00 auf CHF 496.00.
 
Nichterwerbstätige
Für Nichterwerbstätige steigt der Mindestbeitrag AHV/IV/EO von CHF 482.00 auf CHF 496.00.
Dienstag, 29. Oktober 2019

Zinssätze Direkte Bundessteuer 2020

Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) hat am 10. Oktober 2019 entschieden, für das Kalenderjahr 2020 die Zinssätze im Vergleich zum Vorjahr unverändert zu belassen. Die Zinssätze werden im Anhang zur Verordnung vom 10. Dezember 1992 über Fälligkeit und Verzinsung der direkten Bundessteuer publiziert und lauten wie folgt:
 
• Verzugs- und Rückerstattungszins           3 %
• Vergütungszins für Vorauszahlungen      0 %
Dienstag, 29. Oktober 2019

Steuerabzug der gebundenen Vorsorge – Säule 3a

Gemäss dem Rundschreiben der Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) vom 22. Oktober 2019 bleibt der Steuerabzug im Rahmen der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) für das Steuerjahr 2020 unverändert. Es gelten – gleich wie im Vorjahr – folgende Höchstabzüge:
 
• Höchstabzug Säule 3a für Steuerpflichtige mit 2. Säule        CHF 6 826.–
• Höchstabzug Säule 3a für Steuerpflichtige ohne 2. Säule    CHF 34 128.–
 
Die Höchstabzüge bilden zugleich die massgeblichen Einzahlungslimiten. Aufrundungen bei der Einzahlung sind nicht zulässig.
Mittwoch, 3. Juli 2019

Vereinfachte Besteuerung der privaten Nutzung von Geschäftsfahrzeugen

Bern, 28.06.2019 - Die private Nutzung des Geschäftsfahrzeugs soll gemäss Beschluss der Eidgenössischen Räte mit einer Pauschale besteuert werden können, die neu auch die Fahrkosten zum Arbeitsort umfasst. Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) hat hierzu am 28. Juni 2019 eine Verordnungsänderung in die Vernehmlassung geschickt.
 
Das EFD schlägt in der Änderung der Berufskostenverordnung vor, dass die private Nutzung des Geschäftsfahrzeugs neu pro Monat mit 0,9 Prozent des Fahrzeugkaufpreises besteuert werden soll statt mit 0,8 Prozent wie bisher. Im Gegenzug entfallen die Aufrechnung für den Arbeitsweg und der Fahrkostenabzug. Dazu entfällt für Arbeitgeber die Pflicht, den Anteil Aussendienst auf dem Lohnausweis zu deklarieren. Die Vorlage regelt das Vorgehen bei der direkten Bundessteuer und ist so ausgestaltet, dass sie für einen Geschäftsfahrzeuginhaber bei einem Fahrzeugkaufpreis von 50'000 Franken, 30 Kilometer täglichem Arbeitsweg und rund 50 Prozent Aussendienstanteil aufkommensneutral ausfällt.
 
Die Kantone entscheiden autonom, wie sie die leicht erhöhte Pauschale bei den kantonalen Steuern umsetzen. Aufgrund des einheitlichen Lohnausweises kann davon ausgegangen werden, dass die 0,9 Prozent auch von den Kantonen übernommen werden.
 
Trotz der Änderung bleibt es weiterhin möglich, effektiv abzurechnen und den Fahrkostenabzug geltend zu machen.
Mittwoch, 3. Juli 2019

Neuer Einzahlungsschein mit QR-Code ab Juni 2020

Die QR-Rechnung, die ab 30. Juni 2020 alle heutigen Schweizer Einzahlungsscheine sukzessive ersetzt, ist ein wichtiger Beitrag für die Zukunftsfähigkeit des Zahlungsverkehrs in einer digitalen Schweiz. Die QR-Rechnung weist den QR-Code mit einem Schweizer Kreuz als Erkennungsmerkmal auf. Der Swiss QR Code enthält alle für die Zahlung notwendigen Informationen. Der Swiss QR Code bildet zusammen mit den aufgedruckten Informationen den Zahlteil der QR-Rechnung im Format A6. Er eignet sich für die Rechnungsstellung in CHF und in EUR und erfüllt vollumfänglich die regulatorischen Anforderungen im Zusammenhang mit der revidierten Geldwäschereiverordnung.
 
Während einer möglichst kurzen Übergangszeit können neben den QR-Rechnungen auch die heutigen Einzahlungsscheine verwendet werden. Damit haben Rechnungssteller die Möglichkeit, die Umstellung zu einem für sie passenden Zeitpunkt vorzunehmen. Alle Marktteilnehmer müssen zum Zeitpunkt, wenn Rechnungssteller erste QR-Rechnungen verschicken können – d.h. ab 30. Juni 2020 –, technisch in der Lage sein, QR-Rechnungen zu bezahlen (grössere Datenfelder).
 
Sämtliche Zahlungsinformationen können beispielsweise per Smartphone oder Lesegerät erfasst und via E-/M-Banking an die Bank gesendet werden. Die manuelle Erfassung oder nachträgliche Ergänzung von Daten wird reduziert. Der Zahlteil kann aber auch am Postschalter zur Zahlung verwendet werden.
 
Mehr Informationen zur Einführung der QR-Rechnung sind abrufbar unter: www.paymentstandards.ch
Montag, 24. Juni 2019

Bundesrat will elektronische Steuererklärung ohne Unterschrift ermöglichen

Bern, 21.06.2019 - Der Bundesrat will auf die Verpflichtung zur Unterzeichnung der elektronisch eingereichten Steuererklärung verzichten. Zudem möchte er in einzelnen Steuerbereichen die Unternehmen zur elektronischen Einreichung der Unterlagen verpflichten können. Der Bundesrat hat dazu an seiner Sitzung vom 21. Juni 2019 die Vernehmlassung eröffnet.
 
Der Bundesrat schlägt vor, dass bei der elektronischen Steuererklärung auf die Unterschrift verzichtet werden kann. Dies sowohl auf Kantons- wie auch auf Bundesebene.
 
Im Bereich der indirekten Steuern auf eidgenössischer Ebene (Verrechnungssteuer, Stempelabgaben, Mehrwertsteuer) sowie im Bereich der internationalen Amtshilfe soll der Bundesrat die betroffenen Personen zum elektronischen Verkehr mit der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) verpflichten können.
 
Mit dieser Vorlage soll die Digitalisierung vorangetrieben werden. Damit wird auch die vom Parlament überwiesene Motion Schmid (17.3371) umgesetzt, welche die Pflicht zur Unterzeichnung der Steuererklärung beseitigen möchte.
Dienstag, 21. Mai 2019

Volksabstimmung zum Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF)

Bei einer Stimmbeteiligung von 42,7 % haben die Schweizer Stimmberechtigten anlässlich der Volksabstimmung vom 19. Mai 2019 das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) mit 66,4 % Ja-Stimmen gegen 33,6 % Nein-Stimmen angenommen. Es soll bereits per 01.01.2020 in Kraft treten.
 
Die Reform der Unternehmensbesteuerung ist notwendig, weil gewisse Steuerprivilegien nicht mehr internationalen Anforderungen entsprechen.
 
Steuerprivilegien für überwiegend international tätige Unternehmen (Holding, gemischte Gesellschaft und Domizilgesellschaft) werden abgeschafft. Künftig gelten für alle Unternehmen die gleichen Besteuerungsregeln. Damit die Schweiz weiterhin ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort bleibt, werden Investitionen in Forschung und Entwicklung künftig mit neuen steuerlichen Sonderregelungen gefördert. Die Kantone erhalten vom Bund zudem zusätzliche Mittel aus der direkten Bundessteuer, um bei Bedarf ihre Gewinnsteuern zu senken. Sie setzen die Reform nach ihren Bedürfnissen autonom um und gelten den Städten und Gemeinden allfällige geringere Steuereinnahmen ab. Mit der Steuerreform werden Arbeitsplätze sowie mittel- und längerfristig Steuereinnahmen gesichert.
 
Im Sinne eines sozialen Ausgleichs werden die neuen steuerlichen Sonderregelungen für Unternehmen durch Massnahmen zur Finanzierung der AHV ergänzt. Die finanzielle Lage der AHV verschlechtert sich zusehends, weil die Ausgaben stärker steigen als die Einnahmen. Die Vorlage stellt sicher, dass der AHV bereits ab 2020 pro Jahr zusätzlich 2 Milliarden Franken zufliessen werden. Von den Mehreinnahmen steuert der Bund rund 800 Millionen Franken bei. Die restlichen 1,2 Milliarden Franken tragen die Unternehmen und die Versicherten. Erstmals seit über 40 Jahren werden die Beiträge für die AHV leicht angehoben. Die Erhöhung beträgt 0,3 Prozentpunkte. Der Beitragssatz von Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden wird um je 0,15 Prozent erhöht, also um je 1,50 Franken auf 1000 Franken Lohn.
 
Mit der Vorlage wird die Finanzierungslücke bei der AHV wesentlich verkleinert. Trotzdem bleibt die geplante strukturelle Reform der AHV (AHV 21) unumgänglich, um die AHV finanziell zu stabilisieren.

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